Atlas der Möglichkeiten

In der Stadtentwicklung bezeichnet der Donut-Effekt eine Wanderungsbewegung von der Innenstadt an den Stadtrand, die die Stadtzentren veröden lässt.

Seit den 60er Jahren ist er in verschiedenen Städten rund um den Globus zu beobachten, wobei er abhängig vom spezifischen Kontext unterschiedliche Merkmale aufweisen kann, die den gemeinsamen Trend der Entleerung der Innenstädte und den Rückgang der Aktivitäten und des städtischen Lebens beschreiben.

Die neuen Möglichkeiten des Online-Shopping sowie die Covid-19-Pandemie beschleunigten diesen Trend, insbesondere den Rückzug des Einzelhandels, ein Phänomen, das auch im Stadtzentrum von Dessau-Roßlau zu beobachten ist.

Unter dem Namen „NeuSTADT-Meile Dessau-Roßlau“ entwickeln und erproben das Amt für Wirtschaft und Stadtplanung der Stadt Dessau-Roßlau und die NeuSTADT-Agentur gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden der Fachbereiche 3 – Architektur, Facility Management und Geoinformation und

4 – Design der Hochschule Anhalt, in einem durch das BBSR-Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ geförderten Forschungsprojekt, Strategien zur Reaktivierung des städtischen Lebens in den fünf Haupteinkaufsstraßen der Dessau-Roßlauer Innenstadt. Ziel ist es, neue Funktionen und Nutzungen in die Innenstadt zu bringen, Leerstände zu füllen und wieder mehr Menschen (siehe eingangs Jakobs und Nagel) in die Innenstadt zu bringen.

Den Atlas der Möglichkeiten finden Sie unter : 

https://verwaltung.dessau-rosslau.de/stadt-buerger/zukunftsfaehige-innenstaedte-und-zentren-ziz.html